Anna-Seiler-Haus, Neues Hauptgebäude des Inselspitals Bern

© HOCHTIEF ViCon 

Ort: Bern, Schweiz
Projekttyp : Krankenhaus Neubau
Projektgröße: BGF: 82.000 m²

Mit dem neuen Hauptgebäude des Inselspitals Bern entsteht im Baubereich 12 das neue Schweizer Herz- und Gefäßzentrum. Das 18-geschossige Gebäude beherbergt auf seinen 82.000 m² neben dem Herz- und Gefäßzentrum auch zahlreiche weitere Fachkliniken und ersetz ab 2023 das benachbarte Bettenhochhaus. Das Inselspital beherbergt dabei eine Vielzahl an Verwaltungseinheiten in modernem Stil. Das Projekt beinhaltet im Rahmen der Baumaßnahme auch Anpassungen im Bestand, um eine funktionale Einbindung in den gesamten Klinikbetrieb des Inselareals zu ermöglichen. Überirdische Brücken wurden zum INO-Notfallzentrum und der Kinderklinik umgesetzt, unterirdisch sind das Bettenhochhaus und die bestehende Medienversorgung angebunden. Die erforderlichen Anpassungen der Bestandsgebäude wurden im Projektrahmen geplant, koordiniert und umgesetzt. Mit dem neuen Gebäude entstand ein zukunftsweisendes Spitalgebäude, das als erstes Spitalgebäude dieser Größe und Komplexität nach Minergie P-Eco Zertifizierung gebaut wurde und somit höchsten Anforderungen von ökologischen Nachhaltigkeitszielen gerecht wird. Die Planung des neuen Hauptgebäudes mit der BIM-Methode stellt für das Inselspital Bern ein Pilotprojekt dar und dient somit als Referenzprojekt für die zukünftige Umstrukturierung des Inselareals Bern.

Bereits seit den frühen Planungsphasen unterstützte HOCHTIEF ViCon die Implementierung von BIM im Planungsteam und entwickelte in diesem Zusammenhang eine passende BIM-Strategie für das Projekt. Neben der Entwicklung des BIM-Abwicklungsplans (BAP) auf Basis der erstellten AIA und beratender Funktion gegenüber ARCHIPEL und dem Auftraggeber Universitätsspital Bern, stellt HOCHTIEF ViCon einen BIM-Manager vor Ort zur Unterstützung, Entwicklung und Steuerung aller BIM-Prozesse inkl. Der Erarbeitung und Umsetzung einer ganzheitlichen BIM-Qualitätssicherungskonzeptes innerhalb des Projektteams zur Verfügung. Durch den Einsatz des ViCon BIM-Managers wurde die Umsetzung des BIM-Abwicklungsplans im Projekt sichergestellt. Die BIM-Dienstleistungen der HOCHTIEF ViCon waren neben der BIM-Implementierung, Beratung und Steuerung auch die Qualitätssicherung der Vielzahl an Fachmodellen und deren umfangreiche und regelmäßige Kollisionsprüfung. Die benötigten Daten zur Verfolgung der Nachhaltigkeitsziele wurde in den einzelnen Fachmodellen eingepflegt und durch den BIM-Manager nachverfolgt. Die Koordination und Lösungsfindung der Konflikte fand unter der Leitung des BIM-Managers in Planungsbesprechungen mit allen Planungsbeteiligten statt. Der neutrale Datenaustausch im Projekt erfolgte über IFC und BFC. Weiterhin unterstützt ViCon den Generalplaner im Aufbau einer Projektdatenbank und der Datenstrukturen als auch bei der Einführung und Bewirtschaftung von digitalen Systemen zur Qualitätssicherung und für Abnahmen auf der Baustelle – Field2BIM. Um eine effiziente Übergabe an den Betrieb zu ermöglichen, unterstützte HOCHTIEF ViCon außerdem bei der Integration des Wie-gebaut-Modells (As-Built-Modells) in das CAFM-System des Auftraggebers durch die Filterung der relevanten Informationen (As-Built zu FM-Modell) anhand der schon während der Erstellung des BIM Abwicklungsplans berücksichtigten Anforderungen des CAFM-Systems. 

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©Insel Gruppe Bern 


ViCon Leistungen
  • Beratung zur BIM-Strategie und Entwicklung
  • Durchführung BIM-Management und Koordination mit dem Kunden Insel
  • Definition und Durchführung von Modellprüfungen zur Sicherstellung der Datenqualität
  • Definition und Durchführung von Kollisionsprüfungen von der Entwurfs- bis zur Ausführungsplanung
  • Koordination und Abstimmung mit den verschiedenen Fachplanungsdisziplinen (> 10 Fachplanungen)
  • Definition konsistenter Typisierungssysteme für Bauteile wie Türen, Räumen
  • Erstellung von 4D-Modellen für ausgewählte Baubereiche
  • Unterstützung der Ausschreibung durch Bereitstellung von Mengenauszügen für Ausbauleistungen
  • Bereitstellung von Qualitätssicherungsformularen (mobile) für die Erfassung auf der Baustelle
  • ORIS für die Auswertung
  • Unterstützung der Datenübernahmen in den Betrieb
  • Visualisierungen als Bild und Animation

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